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Glücklich sein

Was ist Spiritualität?

Vielleicht haben Sie schon von Spiritualität gehört, sind sich aber nicht wirklich sicher, was sie ist. Nun, sie ist anders als Religion, und man kann sie praktizieren, auch wenn man nicht religiös ist. Informieren Sie sich über verschiedene Arten von Spiritualität und die Gründe, warum sich manche Menschen für ein spirituelles Leben entscheiden.
Das kann helfen, wenn:

Sie sich fragen, was spirituell bedeutet, Sie neugierig auf die verschiedenen Arten von Spiritualität sind, Sie wissen möchten, wie Sie spirituell, aber nicht religiös sein können.

 

Was ist Spiritualität?

Spiritualität ist etwas, über das viel geredet wird, das aber oft missverstanden wird. Viele Menschen denken, dass Spiritualität und Religion ein und dasselbe sind, und so bringen sie ihre Überzeugungen und Vorurteile über Religion in Diskussionen über Spiritualität ein. Obwohl alle Religionen den Spiritualismus als Teil des Glaubens betonen, kann man “spirituell” sein, ohne religiös oder Mitglied einer organisierten Religion zu sein.
Was ist der Unterschied zwischen Religion und Spiritualität?

Es gibt einige ziemlich deutliche Unterschiede zwischen Religion und Spiritualität.

Die Religion: Hierbei handelt es sich um einen bestimmten Satz organisierter Überzeugungen und Praktiken, die gewöhnlich von einer Gemeinschaft oder Gruppe geteilt werden.

Spiritualität: Spiritualität: Es handelt sich eher um eine individuelle Praxis, die mit einem Gefühl von Frieden und Sinn zu tun hat. Sie bezieht sich auch auf den Prozess der Entwicklung von Überzeugungen über den Sinn des Lebens und die Verbindung mit anderen, ohne festgelegte spirituelle Werte. Jacqueline Braun bietet zum Beispiel spirituelle Dienstleistungen an. Die “Meditationstechnik ThetaHealing” ist eine Art von Spiritualität.

Organisiert vs. Freiform

Eine Möglichkeit, die Beziehung zwischen Spiritualität und Religion zu verstehen, besteht darin, sich ein Fußballspiel vorzustellen. Die Regeln, die Schiedsrichter, die anderen Spieler und die Spielfeldmarkierungen helfen Ihnen, das Spiel auf ähnliche Weise zu spielen, wie die Religion Sie auf dem Weg zu Ihrer Spiritualität leiten könnte.

Den Ball durch einen Park zu kicken, ohne auf dem Spielfeld oder mit allen Regeln und Vorschriften spielen zu müssen, kann Ihnen ebenfalls Erfüllung und Spaß bringen und drückt dennoch das Wesen des Spiels aus, ähnlich wie die Spiritualität im Leben.

Sie können eines oder beides tun

Sie können sich als eine beliebige Kombination von religiös und spirituell identifizieren, aber religiös zu sein, macht Sie nicht automatisch spirituell, oder umgekehrt.
Warum praktizieren Menschen Spiritualität?

Das Leben kann voller Höhen und Tiefen, guter und schlechter Zeiten sein. Viele Menschen sehen in der Spiritualität eine gute Möglichkeit, Trost und Frieden in ihrem Leben zu suchen. Sie kann oft zusammen mit Dingen wie Yoga praktiziert werden, die sich letztlich auf den Abbau von Stress und die Befreiung von Emotionen konzentrieren.

Spiritualität ist eine Möglichkeit, eine Perspektive zu gewinnen

Spiritualität erkennt an, dass Ihre Rolle im Leben einen größeren Wert hat als das, was Sie tagtäglich tun. Sie kann Sie von der Abhängigkeit von materiellen Dingen befreien und Ihnen helfen, den größeren Sinn Ihres Lebens zu verstehen. Spiritualität kann auch als Mittel zur Bewältigung von Veränderungen oder Unsicherheit eingesetzt werden.
Was kann ich jetzt tun?

Erfahren Sie mehr über verschiedene Möglichkeiten, Spiritualität auszudrücken. Versuchen Sie Meditation als eine Möglichkeit, eine gewisse Perspektive für Ihr Leben zu gewinnen. Informieren Sie sich über die Geschichte und Praxis der verschiedenen Arten von Spiritualität.

Erforschen Sie andere Themen

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Abmahnungen

Abmahnung: Widerspruch sinnvoll?

Abmahnung vom Arbeitgeber – Ist der Widerspruch sinnvoll?

Wenn der Arbeitgeber eine Abmahnung ausstellt, ist es wichtig erst einmal Ruhe zu bewahren. Die folgenden Schritte nach einer Abmahnung sollten nämlich wohl überlegt sein. Besonders wichtig ist es, dass Sie ihre Widerspruchsrechte kennen. Eine Abmahnung muss durch den Arbeitnehmer nicht stillschweigend akzeptiert werden. Es ist möglich, gegen eine arbeitsrechtliche Abmahnung Widerspruch einzulegen. Ob dies sinnvoll ist, wird im folgenden Artikel geklärt.

Widerspruch einlegen bei einer Abmahnung

Auf impulsive Kurzschlussreaktionen sollte in jedem Fall verzichtet werden, wenn eine Abmahnung durch den Arbeitgeber erfolgt ist. Die Abmahnung ist ein Zeichen dafür, dass das Vertrauensverhältnis am Arbeitsplatz beschädigt ist – gleichzeitig bietet dies aber auch die Chance, das Fehlverhalten zu korrigieren und das unerwünschte Verhalten zu unterlassen. Ein Recht auf Stellungnahme steht Ihnen immer zu. Sie können ihre eigene Sicht auf die Dinge schildern und mitteilen, falls die Vorwürfe, welche in der Abmahnung enthalten sind, nicht akzeptiert werden.

Ebenfalls ist es möglich, gegen die Abmahnung Widerspruch einzulegen, wenn Sie sich dadurch ungerecht behandelt fühlen. Wenn es nämlich im weiteren Verlauf zu einer Kündigung kommt, kann der Widerspruch eine sehr wichtige Rolle spielen.

Ist die Abmahnung gerechtfertigt?

Abmahnung gerechtfertigt?

Sinnvoll ist es nur dann, gegen die Abmahnung zu widersprechen, wenn diese wirklich unberechtigter Weise erfolgt ist. Dies kann durch ein Versehen oder ein Missverständnis vorkommen. Auch gibt es manchmal Vorgesetzte, welche Abmahnungen nutzen, um Mitarbeiter gezielt zu schikanieren.

Wenn die Abmahnung als nicht gerechtfertigt angesehen wird, müssen Beweise für den Widerspruch gesammelt werden, welche die Unrechtmäßigkeit belegen. Empfehlenswert ist es immer, sich in diesem Fall an den Betriebsrat oder einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Es gibt auch Fälle, in denen andere Maßnahmen, wie beispielsweise eine Ermahnung, anstatt einer Abmahnung angebracht gewesen wären. Mit einer Ermahnung geht im Gegensatz zu der Abmahnung keine Drohung in Richtung der Kündigung aus.

Ebenfalls ist es wichtig, dass die Abmahnung von dem korrekten Absender stammt. Dies sind nur Personen, die weisungsbefugt gegenüber dem betreffenden Mitarbeiter sind.

Sind Formfehler vorhanden?

Die Abmahnung sollte ebenfalls auf Formfehler untersucht werden, um gegebenenfalls einen Widerspruch zu rechtfertigen. Eine Abmahnung muss stets deutlich und konkret formuliert sein. Ebenfalls müssen Hinweise auf die möglichen weiteren, arbeitsrechtlichen Konsequenzen wie beispielsweise die Kündigung enthalten sein.

Die Gegendarstellung

In einer schriftlichen Gegendarstellung, die durch den Arbeitnehmer verfasst wird, sollte auf das konkrete abgemahnte Verhalten Bezug genommen werden. Sie haben sogar das Recht, dass die Gegendarstellung in der Personalakte aufbewahrt wird. Wie auch die Abmahnung an sich, kann sich die Gegendarstellung als wichtiges Beweismittel darstellen, sollte es im weiteren Verlauf zu einem gerichtlichen Verfahren kommen.

Welche Fristen müssen beachtet werden?

Viele Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber sind sich nicht im Klaren darüber, dass bei der Thematik der Abmahnung keine speziellen Fristen eingehalten werden müssen. Eine Abmahnung wird durch den Arbeitgeber oft möglichst zeitnah ausgesprochen, da sie vermeiden möchten, dass eine mögliche Frist verstreicht. Jedoch existieren solche Fristen in diesem Bereich nicht. In der Theorie wäre es also möglich, eine Abmahnung für Vorfälle auszustellen, die bereits lange zurückliegen. Es ist aber dennoch ratsam, die Abmahnung in einem zeitlich nachvollziehbaren Zusammenhang zu dem Fehlverhalten auszustellen.

Arbeitnehmer sollten unbedingt wissen, dass auch auf für ihren Widerspruch gegen die erhaltene Abmahnung keine fixierte Frist gibt, die sie dabei beachten müssen. Es ist zu jeder Zeit möglich, Stellung auf die Abmahnung zu beziehen und den Vorfall aus der eigenen Perspektive aus zu schildern. Auch Wochen nach dem Erhalt der Abmahnung ist es also noch möglich, eine Gegendarstellung zu verfassen. Es wird deswegen auf feste Fristen verzichtet, da der Arbeitgeber nicht dazu verpflichtet ist, auf eine Abmahnung, die unrechtmäßig erfolgt ist, überhaupt zu reagieren. Es gibt somit auch immer die Möglichkeit, das Schweigen vorzuziehen und die Äußerung auf den Zeitpunkt zu verschieben, den der Arbeitnehmer für sinnvoll hält.